1w6 - Ein Würfel System - Einfach saubere, freie Rollenspiel-Regeln

Kerker und Drachen

Bild von Drak

Anfang des Abenteuers: Vor dem Zellentrakt von Kalem, den Leiter der Sicherheit als Geisel, noch eine Lasertür zwischen uns.

Kalem hat den Arzt in die Wachen geworfen, die Wachen schießen, 3 treffen sie, und ihr Arm wird unbrauchbar.

Sskreszta schleudert eine der Wachen zur Seite, drückt bei einer anderen den Selbstzerstörungsknopf. Die Wache deaktiviert ihn, bekommt dann die Waffe in's Gesicht.

Sskreszta brüllt "alle Waffen runter oder er stirbt!" (steht hinter ihm). Ein Schuss trifft den Leiter am Kopf, Kopf zerplatzt.

Kalem liegt wie tot da, Sskreszta zieht sich zurück, hinten kommt ein Aufzug an.

Sskreszta gibt kurz Deckungsfeuer in den Gang, steht auf der falschen Seite de Aufzugs. Dann kommt Deckungsfeuer vom Aufzug. Kurz darauf wird sie von hinten beschossen (es gab einen Rundgang vom Aufzug aus, nicht gründlich genug geschaut). Sie bricht zu Boden, drückt sich noch ein Stim-Patch auf den Hals und bleibt liegen.

Kalem wird der Puls geprüft. Sie wirbelt hoch, greift greift an, tötet die Wachen und zerschießt einen schweren Laser so, dass er in einer anderen Zelle explodiert. Schockwelle, Feuerwoge, Strahlentod. Kalem ist danach auch fast tot.

Sskreszta springt beim Klang der Schockwelle auf, aktiviert den Psi-Schild und rennt zu den Zellen. Sie wartet hinter der Gangbiegung, bis die schockwelle vorbei (und an ihrem Psi-Schild abgeglitten) ist, rennt dann zu Kalem und zieht sie zu höheren Zellen. Der Psi-Schild hält die schlimmste Strahlung ab, erschöpft sie aber. Zweites Stim. Heilt Kalem teilweise, Kalem heilt Sskreszta teilweise.

Sie gehen an dem Aufzug vorbei zu einem zweiten Aufzug. Sskreszta hängt sich an Kalem und sie levitieren neben dem Aufzug hoch, um die Lasersperren zu umgehen.

Kalem hat versucht, den Aufzug vom Schacht aus zu rufen, indem sie mit ESP durch die Wand zu schauen versuchte, um den Knopf dann mit PK zu drücken (Tolle Idee!), was aber misslang (zu kurze ESP-Reichweite). Sskreszta macht es.

Wir schauten nach dem Weg zur Administrativen Ebene; wieder nach unten. Dort wurden wirvielleicht von Kameras gesehen, sind dann durch Gänge und Sskreszta hatte noch 10min Stim.

Kalem wollte ein MedKit, Sskreszta war dagegen. Kurz darauf zerriss der Donner einer Explosion die Stille und der Strom fiel aus.

Wir sind in den zentralen Raum des Stockwerks gegangen (Türen mit PK aufgeschoben), dort in eine Kapsel.

Sskreszta tastete sie ab und spürte eine Präsenz (ESP: 4x5), die Präsenz von dem, was auch immer sie am Hals erwischt hat. Sie greift sofort an, spürt einen Schmerz. An ihrem Forscherkittel fließt Blut herunter, das aus ihrem Hals kommt. Greift erneut mit ganzer Kraft an. Schmerzen im Hals, Wunde reißt auf, stolpert zurück, stürzt.

Kalem findet ein Terminal, ohne Strom.

Kurz darauf geht das Licht wieder an. Eine runde Steinkapsel. Kalem hackt sich in das Terminal (einige 6-er in Hacken) und kommt an den Admin-Code des Systems.

Unten sind Kameras. Kalem kommt auf die Idee, Teile aus dem Terminal herauszubrechen und als Spiegel zu verwenden, um die Kameras umzulenken. Sskreszta führt die Idee aus, und sie kommen durch eine Tür in einen Gang, hinter dem ein Schott ist. Sie melden sich. Drei Wachen öffnen das Schott. Waffen zur Seite gestoßen, eigene Waffen gehoben, außer Gefecht gesetzt. Dann haben wir ihre Rüstungen "übernommen" und sind in die Haupthalle. Wo wir entdeckt und angegriffen wurden. Sskreszta versuchte durch den Raum zu spurten, konnte sich vor den Schüssen gerade noch hinter einen Tech retten (der zerfetzt wurde) und blieb liegen. Kalem erledigte in 20-40 Sekunden 17 weitere Wachen aus Deckung heraus ohne selbst mehr als einen Treffer einzustecken (traf ihre Arme, als sie kurz aus der Deckung kamen, erwischte kaum sichtbare ungedeckte Stellen, ließ Schüsse an Schilden entlanggleiten oder zerschoss die Hand und Waffe derjenigen, die schießen wollten).

Sskreszta vor zusätzlich gesichertem Zentralraum: "Bitte öffnen sie die Tür". Kalem öffnet die Tür mit dem Admin-Schlüssel, Sskreszta levitiert beide Gewehre in den Raum, eine der Wachen lässt die Waffe fallen, die andere erschießt Sskreszta mit Dauerfeuer in die Ecke, in der sie stand. Später ließ Kalem eine der Wachen mit einem "Buh!" ohnmächtig werden, der einzige noch stehende Tech ließ uns an die Konsole und wir versiegelten alle Türen außer den für uns relevanten. Dann holten wir uns die Pläne des Gebäudes; Notfall-Energieversorgung und Weg zum Forschungstrakt. Kalem verriegelte alle Türen ausser denen auf unserem Weg und öffnete alle die zu unseren Zielen führten.

Die Energieversorgung zu erreichen war Kalems Admin/Code nicht allzu schwer. Die schweren Schotte öffneten sich für uns, und wir aktivierten eine Abschaltung in 10 Minuten. Nach 10 Minuten würde die Energie einfach in Verbraucherschleifen umgeleitet werden (große Plaströhre, in der leuchtendes Plasma waberte, daneben ein Kontrollpult).

Wieder aus dem Raum heraus fanden wir auf der rechten Seite einen Lagerraum mit verschiedenen Reparaturmaterialien. Dort standen Regale mit den verschiedensten Chemikalien, Reparaturkits, u.ae., allerdings keinerlei Energiezellen. Ich hörte eine Person hinter einem Stapel Boxen in der hinteren linken Ecke, näherte mich leise, sprang auf die Kiste, richtete den Blaster auf die dort versteckte Wache (ich hatte einen Techniker vermutet) und sagte ihm, dass eine Bewegung eine sehr dumme Idee wäre. Er fiel in seelige Ohnmacht und konnte uns daher keine Informationen mehr geben.

Wir sind wieder zurück und haben auf einem Monitor die Landung eines schwarzen Schiffes beobachtet, aus dem wir noch 6 Personen aussteigen sahen. Definitiv eine Spezialeinheit, ein Grund die Aktion schnell abzuschließen. Die offenen Türen könnten jetzt bei weitem zu viele Informationen liefern.

Wir liefen also schnell den Gang zum Labortrakt entlang und ins Labor. Wir fuhren noch mit dem Aufzug nach unten, dann fiel der Strom erneut aus. Wir tasteten uns im Dunkeln durch den Keller des Forschungstraktes; wo die Sprungkartuschen waren hatten wir nicht in Erfahrung gebracht, also mussten wir suchen. Glücklicherweise kannte Kalem ihre Form, schließlich hatte sie den Antrieb mit eingebaut.

Die Kartuschen waren in einem größeren Behälter und wogen etwa eine halbe Tonne pro Stück, ich konnte also zwei davon gleichzeitig tragen. Wir hoben sie auf einen Trageschweber, eine Antigravplatte mit Steuereinrichtung und machten uns auf den Weg zu einem anderen Aufzug.

Nach nur Augenblicken blieb der Grav-Schweber stehen. Momente später spürte ich Wesen um uns herum, einige an der Decke, andere am Boden. Ich bereitete mich auf einen Angriff vor, wartete aber noch mit dem Psi-Schild. Plötzlich schossen Nadeln von den Wesen auf uns zu und trafen uns. Betäubungsgift. Ich gab Kalem ein Stim und nahm selbst mein viertes Stim-Patch an diesem Tag und brach wider erwarten nicht zusammen. Wir feuerten nach hinten, zerschossen die Wesen (Glitschige Gelklumpen alias Blobs), aber der Wagen ließ sich nicht bewegen, Dann warf Kalem eine überladene Laserpistole nach hinten und wir feuerten auf eine Stelle wo wir den Angreifer vermuteten. (((wie haben wir ihn entdeckt?)))

Der Wagen kam frei, aber wir hörten keine Explosion.

Wir fuhren grausam langsam aus dem Raum in einen Gang, wo uns der Angreifer einholte; ein Wesen in Vollpanzerung, die wirkte wie ein Wurm, vorne mit zwei Waffenporten, Autokanonen, auf beiden Seiten und oben einem Raketenport. Ein Wurm, an dem vorne ein Mensch hängt, der schwere Panzerung trägt oder ein Panzer, der so erscheinen soll.

Er kam in den Gang und erzeugte Nebel. Unsere Schüsse in den Nebel hatten keine sichtbare Wirkung. Psionisch war er abgeschirmt. Dann schob sich eine Rakete in seinen Raketenport. Ich versuchte sie erfolglos psionisch zu fassen, doch Kalem erwischte sie mit einem direkten Treffer und sie explodierte bei dem Gepanzerten. Unser Wagen brachte uns um eine Gangbiegung und ich plazierte das Lasergewehr gerade an der Ecke und stellte es auf 2 Schuss pro Sekunde, um uns Zeit zu verschaffen. Kalem setze den Panzer auf ihre Todesliste.

Nach kurzer Zeit hörte das Gewehr auf zu feuern. Wir waren noch zu weit vom Aufzug entfernt, um durch den Schacht fliehen zu können.

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Wow, was für eine Story!

Wow, was für eine Story! Sehr spannend zu lesen, weiter so!

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Freut mich, dass sie dir

Freut mich, dass sie dir gefällt! Und toll, dass du schreibst!

Falls du noch mehr Lesematerial suchst: Wir haben weitere ~100 Seiten der Geschichte im Gedächtniskristall.

(ja, es sind inzwischen gut 100 DinA4-Seiten. Der Link Druckversion auf der Seite gibt die Gesamtgeschichte aus…)

Auch von mir ein Lob

Mir gefällt die Geschichte auch sehr gut! Dass noch weitere 100 Seiten aufs Durchlesen warten ist umso schöner, auch wenn ich im Moment gar nicht weiß, woher ich die Zeit nehmen soll... :)

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Das kenn ich :) Die

Das kenn ich :)

Die nächsten Monate sollte hier ein Artikel pro Woche online gehen - bis 8.8. ist jeder 2. davon ein Log-Eintrag. Vielleicht ist das ein passenderer Rhythmus :)

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Und als eine etwas kürzere

Und als eine etwas kürzere Geschichte: Piraten und Zat ist aus einer Nebenhandlung - und gehört zu meinen Lieblingstexten hier (das habe ich wirklich im Fluss schreiben können und ich glaube, das spürt man: Das Konzept „wörtliche Rede“ hat sich fast nahtlos in den Fluss des Schreibens eingepasst).

Vor allem aber ist die Geschichte nach 3 Artikel abgeschlossen - von denen der dritte (Verhör) meiner Meinung nach der Schönste ist :)

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