1w6 - Ein Würfel System - Einfach saubere, freie Rollenspiel-Regeln

Gefangen (in Zeit und Raum)

Bild von Drak

Nach dem Sprung wachte ich in meiner Kryokapsel auf. Der Computer meldete mir auf Anfrage, dass Kalem an Bord sei, Fox aber das Schiff verlassen hätte.

° Stille herrscht in dem leeren Gang des Schiffes. Das Kom knackt und Sskresztas Stimme hallt von den Wänden zurück.

"Fox? Fox? Hörst du mich? Bitte Antworten!"

Nur Stille antwortet. Selbst der Schiffsantrieb ist verstummt. °

Nach einem kurzen Essen machten wir uns auf die Suche nach ihm.

° Kalem tritt aus dem Schiff. Sskreszta folgt ihr, und hinter dem Schott des Schiffes öffnet sich der Blick auf einen stählernen Hangar, in dem ein einsamer Warpgleiter auf drei Stelzen steht. °

Wir durchsuchten den Hangar und aktivierten die Terminals. Auf einem von ihnen fanden wir einen PDA mit Karten und Codes von Fox. Dann betrachteten wir den Gleiter. Er öffnete sich uns nicht, und in seiner Mitte war ein Punkt, den meine Psionischen Fühler nicht erreichen konnten, ein wießter Fleck für mein Psi.

° Sskreszta tritt zu dem Jäger. Langsam erweitert sich ihre Wahrnehmung. Sie spürt, wie ihre geistigen Fühler durch die Wand des Schiffes gleiten, über stählernen Boden und immer Tiefer in's Innere, wie sie es erkunden, bis jeder Winkel des Innenraumes vor ihrem geistigen Auge entstanden ist und ein Bild des Gleiters formt. Doch tief im Herz des Bildes liegt eine Leere. Teif im Inneren, dort wo der Antrieb sein sollte, ein Punkte, an dem ihre Fühler abgleiten wie von geöltem Glas, einer Sphäre, die Sskreszta weder packen noch in sie eindringen kann. Plötzlich verschwindet das Bild und Sskreszta schüttelt den Kopf. "Da ist etwas, aber ich kann es nicht greifen." °

Nachdem wir es auch nicht schafften, ihn ohne Gewalt zu öffnen, ließen wir ihn erstmal stehen und verließen den Hangar durch den linken von zwei Ausgängen.

Nur wenige Schritte tiefer im Gang sahen wir uns einer massiven Wand aus Eis gegenüber, die erst ein Blasterschuss zertrümmerte. Dahinter fanden wir eine Abzweigung, und die Tür zum Kontrollraum 2. Sein Türschild verriet uns den Namen. Mit den Codes von Fox konnten wir ihn öffnen und fanden dort mehrere Sicherheitsterminals und noch einen PDA von Fox. Er enthielt weitere Codes und die Pläne der gesamten Station.

*° Das Licht der Monitore flackert. Plötzlichn erfüllt eine Kinderstimme den Raum:

"Ihr seid hier falsch. Geht wieder."

Die Stimme verklingt, dann erscheint neben Kalem und Sskreszta das flackernde Bild eines kleinen Mädchens.

"Was macht ihr hier?" °*

Zwei Gänge führten auf eine Plattform, von der aus ich mit einem Schwebewagen über ein Eisfeld und unter einem Himmel voller Eiszapfen zu Asteroid Nummer 3 auf eine ähnliche Basis kam. Wir fanden dort zwei weitere PDAs und den Energiekern der Station (an den wir mit Fox' Codes rankamen).

Wie sahen ihn aber nur kurz an und gingen dann zu Basis 2. Auf dem Weg dorthin erkannten wir, dass die Eiszapfen an der Decke gewachsen waren. Dann und wann stürzten sie in die Tiefe.

In Basis 2 fanden wir einen weiteren PDA von Fox mit Infos, dass er hier die Forscherräume gefunden hätte.

Als erstes stießen wir allerdings auf einen Hangar, in dem ein Roboter auf Schwebedüsen seinen Wachgang schob.

Wir ignorierten ihn nach erstem Schrecken und sahen uns weiter um.

In einem weiteren Gang fanden wir leere Schlafquartiere, die erst kürzlich verlassen wirkten und nicht aufgeräumt waren. In einem der Betten lag ein Toter, wir konnten allerdings außer dem Ausdruck des Schreckens auf seinem Gesicht keine Todesursache erkennen.

Hinter der zweiten Tür war die Forschungsabteilung, mit Terminals, ungeräumten Schreibtischen, und auf einem der Stühle einer Frau in weißem Kittel, in deren Gesicht sich tiefstes Grauen eingegraben hatte, die jedoch kein Zeichen der Verwesung zeigte.

Bevor wir dort weitersuchten, gingen wir in die Tür am Gangende, die wir mit Fox' Codes öffnen konnten. An der Konsole dort saß ein Wissenschaftler, auch der mit dem Ausdruck des Schreckens auf dem Gesicht und lange tot, aber eingeloggt.

Wir nutzten sein Terminal, um Daten der Station zu erhalten, bis plötzlich die KI neben uns stand, in Gestalt des Mädchens "Lyra". Sie fragte uns, was wir machten, und nachdem wir herausfanden, dass es eine Subraumbarriere gab, die nur aus dem Kontrollraum in basis 1 zu lösen war, und für die wir die Schlüssel fanden, gingen wir wieder raus. Lyra begleitete uns.

Die Frau, die tot im Forschungsgereich saß, nannte Lyra ihre "Mutter", als wir sie fragten, wer es sei, und wir fanden Käfige mit Versuchstieren, und natürlich Computer und Tech, aber das war für uns kaum wichtig.

Wir wanderten durch die Station, das Schiff verschwand aus einem Hangar und tauchte im anderen auf, wir wurden von einem Roboter mit Gravitationswaffen getoetet und wachten unverletzt wieder auf. Ein Psi-Wesen, das wie ein Kind sprach, saugte mir einen groszen Teil meiner Kraft aus, und es erschien uns in der Gestalt der verletzten Kyrie, die ich zu heilen versuchte. Als ich zusammenbrach gab Kalem ihre ganze Kraft und riskierte ihren eigenen Tod, doch es war nicht Kyrie, die wir heilten.

Kalem begann dann ploetzlich zu fauchen wie ein Zergling, riss die Kontrollraumtuer auf und verschwand schlagartig.

Zwischendrin trafen wir Fox wieder, liefen ueber die Auszenseite der Station (die Teils in einem in drei Stuecke gebrochenen Meteoriten war), sahen dort Zerg, schalteten vom Kontrollraum aus den Strom aus (Etaros meldete sich ueber einen PDA und sagte uns, wir sollten es tun), so dass die Subraumsperre zerfiel.

Kalem lag im Schiff, als wir wieder gestoppt wurden. Sie wachte auf,waehrend psionische Blockaden entstanden.

Ich sprang raus, doch ich hatte kaum mehr Kraft seit das Psi-Wesen mich ausgesaugt hatte und konnte nur hilflos zusehen, wie Eis die Station ueberzog.

Dann blitzte eine Erinnerung in meinem Geist auf: Jodi Crown, der sich über mich beugte.

° Ein Gesicht, scharfe Gesichtszüge und irisierende Augen, ein zartes Lächeln, dann berühren sich Lippen. Wärme und ein Beben im Inneren breiten sich aus.

"Ich für sie" °

Im gleichen Moment erkannte ich um mich und an mir Stränge und Fäden aus psionischer Kraft. Ich riss mein Psi-Schild in die Höhe und spürte erneut meine ganze Kraft, und mehr. Ein warmes Gleißen erfüllte mich, und es zerschnitt mühelos die Fäden, die mich gefangen gehalten hatten.

Ich konzentrierte mich auf die Bilder von Jodi und rief auch die Bilder von Kyrie hervor, von den schönen Zeiten auf Llovara, und das Gleißen nahm zu.

Gleichzeitig spürte ich Gestalten um mich, Wissenschaftler, alle mit leuchtenden Fäden an ein Wesen gebunden, das ich nur als Lichtschimmer sah und das selbst nicht allzu stark wirkte.

Ich versuchte einmal, alle Faeden gleichzeitig zu zerreißen, doch dafür reichte meine Kraft nicht. Also befreite ich die Wissenschaftler einzeln. Kaum hatte ich den ersten losgeschnitten verschwand er und die anderen wurden real. Wo sie standen wuchsen sich bewegende Statuen aus Eis aus dem Boden, die versuchten mich anzugreifen.

Im nächsten Moment sprangen die Schiffslaser an und Kalem eröffnete mit ihrer Stabwaffe das Feuer auf die Eisgestalten.

Wären Kalem und Fox nicht gewesen, wäre ich dort gestorben, doch so levitierte sich Kalem zu mir, ich fluchte einmal wieder, dass ich zwar tonnenschwere Lasten heben, aber mich selbst nichtmal anstupsen kann, und sie trug mich in's Schiff. Beim Abflug meldeten unsere Sensoren, dass ein riesiger Eisbrocken, der fast schon die Station umhüllt hatte, schnell schrumpfte. Wir sind sicher, dass dort Etaros war. Dann aktivierte Fox den Sprungantrieb.

Es war viel zu früh für einen kontrollierten Sprung, doch er sagte, in der plötzlich wieder existierenden Sprungbarriere sei ein Riss, der sich gerade schließen würde, und er hätte nur diesen Moment. Wir sagten ihm er solle springen und schafften es gerade noch in die Kryokapseln.

Nach dem Sprung erwachten wir wieder und fanden Fox schwer verletzt im Cockpit, nachdem die Spannungen im Subraum ihn fast zerrissen hatten.

Stichwörter: Mit Etaros Blick in die Vergangenheit des PDAs versucht -> Fast gefangen, Verschlüsselung in der Zeit.

Etaros sagte, dass es eine Chance für Kyrie gibt: Die Jungh.

Es schien ihm sehr schwer zu fallen.

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— Tim Charzinski in der Rezension bei den Teil­zeit­helden
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