1w6 - Ein Würfel System - Einfach saubere, freie Rollenspiel-Regeln

Piraten an den Versorgungslinien

Bild von Drak

Sskreszta, altes Bild"Widersprich keiner Pilotin, wenn sie in ihrem Jäger sitzt. Es ist schmerzhaft und sinnlos." - Sskreszta

Ich werde mehr als einen Eintrag brauchen, um die neusten Ereignisse festzuhalten. Die letzten Tage ist viel passiert und mein Körper ist sehr schwach. Ich bin noch am Leben, was kaum wahrscheinlich war, und Etaros ist nirgendwo zu finden, und so zerbricht eine Entscheidung und ich bleibe bei der Crew.

°Lichtblitze zucken im Cockpit, Stimmen verzerren sich, Echos hallen immer lauter, übertönen jeden Klang, werden unerträglich. Die Helligkeit der Blitze brennt in den Augenliedern. Die Form des Cockpits verzerrt sich. Dann fällt das Schiff in den Normalraum zurück. Nach ein paar Sekunden blinkt das Kom, der Navigationscomputer zeigt ein Planetensystem und einen bewohnten Planeten als Ziel. Sskreszta nickt Fox zu und steigt aus dem Copilotensitz. "Ich mache einen Test des Psiverstärkers mit Kalem."°

Die Zeit, die wir zum Anflug brauchten, nutzte ich, um endlich die Wahrheit über Kalem zu erfahren. Unter dem Vorwand, den Psiverstärker während dem Flug überprüfen zu wollen, stieg ich mit ihr zusammen in meinem Jäger auf. Sobald der Gleiter zu einem hellen Punkt im All geworden war, sagte ich ihr, dass sie die Geräte wieder einpacken sollte.

°Ein Kabel wird aus der eckigen Konsole des Verstärkers gezogen. Kalem steht auf, ihre Haut wechselt rapide zwischen verschiedensten Farbtönen. "Wer bist du wirklich?", Sskresztas Stimme. "Ich bin Kalem." - "Wer hat dich geschickt?" - "Ihr habt mich doch mitgenommen!" - "Wo hast du so kämpfen gelernt?" - "Das ist ein Sport auf meinem Planeten. Ich war nur eine mittelmäßige Kämpferin." Ein Blick Sskresztas hebt sie in die Luft und schleudert sie an die Wand. "Wo hast du so kämpfen gelernt?" - "Das habe ich doch gesagt!" Sie wird erneut gegen die Wand geschleudert und von telekinetischen Händen festgehalten. "Sag die verdammte Wahrheit! Wer hat dich geschickt? Für wen arbeitest du wirklich?" - "Niemand hat mich geschickt! Wie kommst du eigentlich darauf? Ich sage die Wahrheit! Du kannst ja in meinen Geist schauen!" Sie fällt zurück auf den Boden des Cockpits und ihre Gesichtszüge verzerren sich vor Schmerz. Sie drückt die Schwimmhautbesetzten Hände an den Kopf während ihre Gesichtsfarbe zu irisieren beginnt. Dann sinkt sie gegen die Außenwand, die Augen vor Schmerz und Zorn funkelnd. Der Jäger landet im Hangar des Gleiters. Kalem schwebt heraus. Dann tritt Sskreszta aus dem Schott. Sie schließt das Schott des Jägers und sagt "Es war ein Fehler." Dann geht sie zu den Kabinen.°

Kalem scheint es nicht sehr gut aufgenommen zu haben. Sie wird darüber hinwegkommen. Zumindest weiß ich nun, dass sie die Wahrheit gesagt hat, so wie sie sie sieht.

Der Stützpunkt, auf dem wir landeten, war offiziell in der Hand der Union. Die Regierung war allerdings vollständig von Rebellen unterlaufen. Auf ihm lag das Labor für Antriebstechnik, ein großes Forschungszentrum der Rebellen und der Zielort für unsere Ware und auch für Kalem. Sie sollte dem Auftrag nach zusammen mit dem Prototypen, den sie entwickelt hatte, auf dem Planeten bleiben. Wir landeten und Fox besorgte sich eine offizielle Lizenz für seine Waffe. Da weder Kalem noch ich registriert sind, bleibt uns die Möglichkeit verwehrt. Leider kann ich daher meinen Jäger nicht offiziell registrieren, so dass ich ihn auf zivilisierten Welten im Gleiter lassen muss. Den Namen seines Gleiters hat Fox uns noch nicht genannt. Für meinen Jäger werde ich einen passenden Namen finden, jetzt da ich ihn noch länger haben werde.

°Ein Aufzug fährt rasend schnell in die Tiefe. Angekommen öffnen sich die Türen zischend und Sskreszta tritt in einen weiten Gang mit einem Boden aus milchigem Plast. Als sie vor eine Tür tritt öffnet sie sich. "Kommen sie herein", eine Stimme. Vor einem Tisch sitzt ein riesiger Vogelmensch, ein Malux, fast so groß wie Etaros aber mit weitaus breiteren Schultern, dahinter ein schmaler Mensch, ein Taschenkom in der Hand.°

Wir wurden auf einen weiteren Auftrag geschickt. In der Nähe dieses Stützpunktes bei einer Versorgungsstation der Rebellen gab es Probleme mit Piraten. Wir entschlossen uns, den Anflug im Realraum zu machen. 4 Wochen Flugzeit. Hätten wir uns richtig vorbereitet, hätten wir später weit weniger Probleme gehabt, doch es bringt nichts über Fehler zu jammern.

Meine Konzentration nimmt ab, daher werde ich das Log zu einem späteren Zeitpunkt fortführen.

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— Tim Charzinski in der Rezension bei den Teil­zeit­helden
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