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Planetensturz

Bild von Drak

Sskreszta, altes Bild° Blau leuchtende Vögel mit einem Gefieder aus Blitz und Donner fahren auf Sskreszta herab. Sie stößt sich von der Wand ab und zwei Schritte vorwärts bringen sie an den Rand der Stahlplattform auf der sie steht, während sie mit ihrer Linken eine elastische Plastikmaske über Gesicht und Kopf zieht. Sie stößt sich ab und einen Augenblick später taucht sie mit dem Kopf voran in ein Becken mit halbplastischer Flüssigkeit. Ein Blick nach oben zeigt Blitze an der Oberfläche entlang zucken.°

° Sie richtet eine Laserpistole auf ein riesiges schwarzes Auge in einem deformieren Kopf. Der Kopf zuckt zurück und ein Laserstrahl brennt sich in das Auge. Ein telekinetischer Angriff schmettert Sskreszta gegen die Stahlwand.°

Ich bin gerade aufgewacht, und hoffe jetzt noch die Zeit zu haben, meine Aufzeichnungen weiter zu führen, während wir im Orbit um die zerstörte Station auf die Scanergebnisse warten. Der gestrige Tag war anstrengend und die Erinnerungen drängen sich auf. Ich führe sie nun wieder chronologisch weiter.

° Ein Trägerschiff verlässt die Station. Es zerreißt in einer Explosion. Sskreszta läuft in ihren Psijäger und schwebt zusammen mit einem von einer Plane abgedeckten Stahlkonstrukt in den Frachtraum eines Gleiters. Neben der Plane läuft eine Gestalt mit farbiger, feucht glänzender Haut und Schwimmhäuten zwischen den Fingern, deren weißer Forscherkittel ihre weiblichen Formen nicht vollständig verbirgt.°

Ich bin nicht mehr Teil der Rebellen, seit wir die Station verlassen haben.

° Sskreszta sitzt in dem Psiverstärker ihres Jägers. Halbdurchsichtige Platten heben sich über ihre Arme und ein runder Plasthelm senkt sich über ihren Kopf. Ihre Finger liegen sanft auf den Tastenfeldern des Verstärkers. Sie zuckt kaum merklich, als ihre kleinen und Zeigefinger gleichzeitig auf die Tastenfelder drücken.°

Nachdem meine gesamte Einheit und mein Weg zurück zu den Rebellen vernichtet waren, habe ich die Station in dem Gleiter eines Scouts verlassen. Wir wurden auf dem Weg zum Sprungpunkt von mehreren Jägern angegriffen.

° Um den Gleiter explodieren drei Jäger in schneller Folge. Dann schweigen die Waffen des Gleiters und der Psijäger kehrt in den Frachtraum zurück. Auf dem Kom des Psijägers erscheint ein Fuchsgesicht: „Wir haben den Spungpunkt fast erreicht.“°

Fox hat uns durch den Sprung gebracht. Dabei ist ein guter Teil der Elektronik durchgebrannt. Direkt nach dem Sprung stürzten wir auf einen Planeten. Weder mein Psischild noch die Flugfähigkeiten von Fox haben ausgereicht um den Fall genug zu bremsen.

° Die Aquatische legt zwei durchscheinende Leitungsbahnen zusammen. Ein helles Licht blitzt auf, dann legt sie ein schmales Werkzeug zur Seite und die Leitungsbahnen glühen auf, als sie wieder von Energie durchflossen werden.°

Ich bin zusammen mit Fox auf die Suche nach Ersatzteilen für Kalem, die Aquatische, gegangen, mit denen sie glaubte das Schiff reparieren zu können.

° Auf einer Waldlichtung schälen sich Wände aus verwittertem Beton aus dem Regen. Sskreszta und Fox zwängen sich durch ein halb aus den Angeln gerissenes, verrostetes Tor. Sie sichern sofort den leeren Innenraum, Sskreszta mit ihrem Blaster, Fox mit einem Schnellfeuergewehr mit Schultergurt.°

In dem unter der Lagerhalle liegenden Bunker haben wir etwa 20 Betten gefunden, in denen 19 Tote lagen, deren Haut teilweise bis auf die Knochen zerfressen war. Eins der Betten war leer und später fanden wir in einer zerschossenen Konsole an der Wand eine Datenscheibe. Der Computer im gegenüberliegenden Raum war seit 20 Jahren inaktiv gewesen.

° Sskreszta und Fox betrachten eine Gebäudekarte auf einem Wandschirm. Sskreszta sagt bestimmt: „Zugriff auf die Kameraaufzeichnungen“. „Zugriff nur für authorisiertes Personal“. „Wir sind die einzigen Lebewesen in diesem Bunker“. „Falsche Information“. Auf der Gebäudekarte blinkt im Kellergeschoss ein Lebenszeichen auf.°

Durch eine Geheimtür kamen wir in den Forschungsraum des Bunkers. Ein ehemaliger Arbeiter, der seit der Zerstörung des Bunkers dort lebte und zu einem riesigen klumpen Fleisch mit Tentakelarmen und enormen psionischen Kräften mutiert war, verlange von uns, ihn zurück zu verwandeln, bevor er uns gehen lassen würde. Er schwebte auf einer Plattform, an der er verschiedenste Waffen befestigt hatte. Am Ende mussten wir ihn töten und er hätte mich mit seinen telekinetischen Kräften fast zerschmettert. Wir haben dort mir bisher unbekannte Technologien gefunden, die dem Transport des Projektes mittels Teleportation dienten, an dem die Wissenschaftler dort forschten. Was für ein Projekt das war, konnten wir nicht herausfinden, aber es muss wichtig gewesen sein. Die Zielpunkte waren allerdings nicht verfügbar. Anscheinend wurde die Teleportation in den 6000 Jahren, in denen ich im Kälteschlaf lag, verbessert.
Zwischen den Diskussionen mit dem Wesen konnte ich die oberen Bereiche des Bunkers noch einmal durchsuchen, während es Fox unten gefangen hielt. Der Forschungsraum war mit einem Energieschild gesichert, den ich nur durchbrechen konnte, indem ich psionisch eine Geheimtür geöffnet habe. Davor habe ich meinen Blaster bei dem Versuch verloren, die Tür von innen aufzuschießen.

° Ein Blaster schwebt vor einer glatten Wand. Ein Energiegeschoss jagt aus dem Lauf gegen die Wand. Bevor es die Wand berührt, trifft es auf eine Barriere, die es zurück auf den Blaster schleudert und ihn in Stücke reißt. Die Explosion der Energiezelle zerstört einen Teil der Wendeltreppe nach oben.°

Das einzige unbesetzte Bett hatte einem Verräter gehört. In ihm fand ich die Laserpistole, die ich am Ende auch gegen den Mutierten eingesetzt habe. Während ich oben war, wurde das Gewitter stärker und der Mutant verfluchte uns panisch, weil die Geheimtür nun offen war.

° Sskreszta klettert die halb zerstörte Wendeltreppe wieder hinunter. Im Zentrum des riesigen Forschungsraumes liegt ein Becken mit bleicher Flüssigkeit, das bis an den Rand des durch die Dunkelheit eingeschränkten Sichtfeldes reicht. Ihre Schritte hallen von den Wänden wieder und werden mehr und mehr von dem unregelmäßigen Zischen und Bratzeln von Entladungen übertönt.°

Die Basis wurde, wie den Daten des Computers nach schon zwanzig Jahre vorher einmal, von vogelähnlichen Wesen angegriffen, die aus Blitzen zu bestehen schienen. Glücklicherweise schützte die Flüssigkeit vor den Entladungen, bis sie wieder verschwanden.

° Blau leuchtende Vögel mit einem Gefieder aus Blitz und Donner fahren auf Sskreszta herab. Sie stößt sich von der Wand ab und zwei Schritte vorwärts bringen sie an den Rand der Stahlplattform auf der sie steht, während sie mit ihrer Linken eine elastische Plastikmaske über Gesicht und Kopf zieht. Einen Augenblick später taucht sie mit dem Kopf voran in ein Becken mit halbplastischer Flüssigkeit. Sie blickt nach oben und sieht Blitze an der Oberfläche entlang zucken.°

Fox gelang es, den Wesen außerhalb des Beckens zu entkommen, während der Mutant sich wie ich unter Wasser sicherte. Als sie verschwunden waren, tauchte er wieder auf. Ich versuchte Fox von einer Armwunde zu heilen, schaffte es aber nur die Wunde oberflächlich zu schließen. Dann verlangte das Wesen, dass ich auch es heile, obwohl Mutationen weit außerhalb meiner Fähigkeiten liegen. Nach dem erfolglosen Versuch richtete ich die Laserpistole auf sein Auge und befahl ihm still zu halten. Es zuckte zurück.
Fox ist im Kampf trotz der primitiv erscheinenden Technik seiner Waffe erstaunlich effektiv.
Wir haben in den Resten seiner Panzerung und des Forschungsraumes zumindest die für den Stellarantrieb nötigen Teile gefunden, nicht aber die für die Sprungspulen.

° Sskreszta tritt aus dem Tor des Bunkers, das nun völlig aus den Angeln gerissen ist, und überquert die kahle Erde auf der Lichtung um das Gebäude, bis sie und Fox wieder im dichten Wald verschwinden.°

° Die Frachtraumtür des Gleiters öffnet sich und Sskreszta und Fox treten hinein, während immer wieder winzige statische Entladungen über die Hülle des Schiffes zucken. Kurz darauf donnern die Triebwerke und der Gleiter hebt auf einem Teppich aus blauweißem Feuer ab. Der Blick auf den in der Entfernung immer kleiner werdenden Planeten offenbart ein Wolkenband, das sich über dessen Oberfläche bewegt und in dem unregelmäßig Blitze zucken.°

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— Tim Charzinski in der Rezension bei den Teil­zeit­helden
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